"Wenn Kreuzfahrtstandort, dann sauber!"

Die Idee Cuxhaven wieder als Kreuzfahrtstandort zu beleben weckt große Begeisterung. Doch für die TWG spielt die saubere Energieversorgung von Kreuzfahrschiffen eine ganz entscheidende Rolle. Mit der Aussage „Wenn Kreuzfahrtstandort dann sauber“ wird Norbert Plambeck in seiner Funktion als Vorsitzender der TWG Cuxhaven e.V. zitiert.

 

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies will eine Wasserstoffstrategie für das Land Niedersachsen entwickeln, um langfristig aus der Kohleverstromung auszusteigen. Aus Windenergie soll Wasserstoff gewonnen werden – umweltfreundlicher als bislang aus Erdgas. Niedersachsen betrachtet Lies dabei als ideale Pilotregion: "Hier haben wir Wind in Hülle und Fülle. Wo, wenn nicht hier, sollten wir anfangen, in eine Wind-Wasserstoff-Welt hineinzuwachsen".

 

Als  große Chance für den Tourismusstandort untermauert Plambeck die Pläne des Ministers, eine zukunftsweisende Wasserstoffproduktion möglicherweise auch in Cuxhaven zu fördern. Es wäre möglich, den Schiffen sauber erzeugten Strom für die Bordstromversorgung anzubieten. Insbesondere Kreuzfahrtschiffe sind bereit Landstrom anzunehmen, soweit er ihnen in der erforderlichen Qualität und Menge zur Verfügung gestellt wird, so die Reedereien. Wasserstoff ist gleichzeitig eine Speichermöglichkeit für regenerativ erzeugten Strom und hilft somit auch den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. On- und Offshore Windenergie wird in und um Cuxhaven in großen Mengen produziert. Mit daraus produziertem Wasserstoff könnte Cuxhaven zu einem komplett regenerativ versorgtem Standort werden.

 

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